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Schwangerschaft
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1. Schwangerschaftsmonat (1.-4. SSW)
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Bei der Befruchtung der Eizelle wandern Millionen von Samenzellen aus dem hinteren Scheidenbereich durch den Gebärmutterhals und die Gebärmutter in Richtung Eileiter. Nur wenige Samenzellen überstehen die Reise. In der Mitte des Eileiters treffen die verbliebenen Samenzellen auf eine Eizelle, die sich nach dem Eisprung, der in der Regel zwischen dem 12. und 14. Zyklustag stattfindet, auf den Weg in die Gebärmutter gemacht hat. Eine einzige Samenzelle vereinigt sich nun mit der Eizelle, sie sind nun schwanger!. Anschließend wandert die befruchtete Eizelle (Zygote) weiter in die Gebärmutterhöhle. Einen Tag nach der Befruchtung teilt sich die Eizelle zum ersten Mal. Bei Ankunft in der Gebärmutter (nach einigen Tagen) hat sich die befruchtete Eizelle bereits mehrfach geteilt. Sie wird jetzt als Keimblase oder Blastozyste bezeichnet. Die Keimblase nistet sich fünf bis sieben Tage nach der Befruchtung in die aufgelockerte Gebärmutterschleimhaut ein und ist vollständig von Schleimhaut umgeben.
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9. Schwangerschaftsmonat (33.-36. SSW)
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Der Bauch kann die Schwangere im Alltag nun deutlich behindern. Die werdende Mutter wiegt jetzt etwa 10 - 11 Kilogramm mehr als zu Beginn der Schwangerschaft. Wenn Sie auf dem Rücken liegen, kann das zunehmende Gewicht der Gebärmutter (6 –7 kg bei der Geburt) auf die untere Hohlvene drücken. Dadurch staut sich das Blut aus der unteren Körperhälfte, es fließt nicht ausreichend zum Herz zurück, es kommt zu einem Blutdruckabfall. Die Schwangere erlebt das als Schwindelgefühl, Herzklopfen und Übelkeit. Versuchen Sie daher im letzten Drittel der Schwangerschaft möglichst wenig auf dem Rücken zu liegen. Die meisten Babys liegen jetzt in der richtigen Geburtslage (Kopf nach unten), manche drehen sich aber auch erst kurz vor dem Entbindungstermin in die richtige Lage. Gegen Ende der 36. SSW / Anfang 37. SSW tritt der Kopf des Babys in das Becken ein. Die Gebärmutter senkt sich nach unten, der Bauch rutscht tiefer. Das Kind ist praktisch vollständig entwickelt und ausgereift.
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10. Schwangerschaftsmonat (37.-40. SSW)
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Die Gewichtszunahme gegenüber dem Beginn der Schwangerschaft beträgt nun zwischen 10 und 15 Kilogramm und belastet die Schwangere zunehmend. Das Kind selbst hat sein Gewicht innerhalb der letzten acht Wochen noch einmal verdoppelt und wiegt bei der Geburt zwischen 2700 und 4200 g. Durch das Senken des Kindes im Becken ist der Schwerpunkt des Körpers verlagert und Ihre Rückenmuskulatur stark beansprucht. Wellenförmige Anspannungen der Gebärmutter, die Vorwehen treten jetzt häufiger auf. Die Wehen lockern den Gebärmutterhals auf, der untere Gebärmutterabschnitt wird gedehnt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich um Vorwehen handelt oder die Geburt anfängt, hier folgender Tipp: Nehmen Sie ein warmes Bad. Vorwehen lassen dadurch nach, die Geburtswehen verstärken sich. Nach 40 Wochen Schwangerschaft ist das Baby perfekt vorbereitet auf die Geburt. Es ist jetzt zwischen 48 und 54 Zentimeter groß, der Kopf hat einen Durchmesser zwischen 95 und 105 Millimetern. Gerade bei der ersten Geburt kann die Phase der Wehen sehr lange dauern. Sie können die Geburt selbst beschleunigen, indem Sie z.B. einen langen Spaziergang unternehmen.
Diese Anzeichen weisen darauf hin, dass die Geburt nun eingeleitet wird:
- Der Muttermund öffnet sich. Ein gallertartiger Schleimpfropf, der vorher den Muttermund verschlossen hatte, geht dabei ab.
- Fruchtwasser geht ab, entweder in Tröpfchen oder im Schwall beim Blasensprung. Fahren Sie beim Abgang von Fruchtwasser sofort in die Klinik.
- Die Wehen setzen ein. Treten die Wehen regelmäßig alle 5 – 10 Minuten auf und dauern sie etwa 1 Minute, so sind es wahrscheinlich keine Vorwehen mehr. Auch die Intensität ist entscheidend: Sie können während der Wehen nicht sprechen oder einer anderen Beschäftigung nachgehen.
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